LACHYOGA MIT ROBERT BUTT

Über mich

Mein Name ist Robert W. L. Butt, ich bin gebürtiger Engländer und lebe seit fast dreißig Jahren in Hamburg.

Wie alles begann

Im April 2001 flog ich nach Mumbai, Indien, um mich intensiv dem Studium des Lachyogas zu widmen. Dort traf ich mit dem Begründer der internationalen Lachyogabewegung, Dr. med. Madan Kataria, zusammen. Eine Begegnung, auf die ich sehr stolz bin, da ich eine der wenigen Personen bin weltweit, die ein intensives und persönliches Einzeltraining im Hause Dr. Katarias erhalten haben.

Ich besuchte viele Lachclubs in Mumbai und später auf meiner Trainingsreise traf und sah ich hunderte von Lachclubmitgliedern auf Massenveranstaltungen. Ich lachte mit ihnen und erlebte aus erster Hand die Wurzeln des Lachyogas und die Philosophie, die hinter dieser Bewegung steht.

Nach meiner Rückkehr im Juli 2001 eröffnete ich meinen Lachyogaclub an den Ufern des Stadtparksees im wunderschönen Hamburger Stadtpark. Seitdem findet dort ohne Unterbrechung, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage, einmal in der Woche ein Lachclubtreffen statt. (Mittlerweile gibt es eine neue Adresse: der Verein die Blinden, Borgweg 17a, Winterhude, jeden Mittwoch gegen 18:30-19:30 Uhr). Dieser Lachyogaclub ist der älteste bestehende Lachclub in Hamburg.

Seit meiner Rückkehr aus Indien und meiner Ausbildung bin ich immer daran interessiert, dass die Lachclub-Happidemie erweitert wird und mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Im Mai 2001 besuchte ich den Weltlachtag in Kopenhagen. Inspiriert von diesem großartigen Event, auf dem über 6.000 Menschen für mehr als 2 Stunden gemeinsam lachten, habe ich im Mai in den Jahren 2003 und 2004 den Weltlachtag in Hamburg auf dem Rathausmarkt initiert. Der Weltlachtag findet immer am ersten Sonntag im Mai statt. (Am Weltlachtag im Januar 2000 waren 10.000 Menschen dabei!)

Acht Ausbildungs-Seminare für Dr. Kataria habe ich in Hamburg organisiert (neben meinen eigenen Trainings) die mir immer wieder Freude brachten. Während ihrer Aufenthalte hier in Deutschland wohnten Dr. Kataria und seine Frau zeitweise bei mir in meiner kleinen Wohnung in Hamburg. Diese Zeiten und die vielen Menschen, denen ich durch diese Ausbildungstätigkeiten begegnet bin, lassen meine Erinnerungen daran zur großen Freude werden. Diese Ausbildungs-Serien (von 2001 bis Ende 2005) haben der Lachyogabewegung in Deutschland einen enormen Schub gegeben.

Seit nunmehr fast zehn Jahren habe ich mit tausenden von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Deutschen Gesellschaft gearbeitet und die Wichtigkeit von Lachen und Lachyoga gezeigt.

Lachcoach-Ausbildung

Von Dr. Annette Goodheart wurde ich 2005 zum Lach-Coach in Stockholm und Kopenhagen zertifizert. Diese Ausbildung zeigte mir die westliche psychologische Verbindung zum Lachen. Dr. Goodheart ist Psychologin und hat seit Ende der 60er Jahre das Lachen direkt zum Einsatz in der Therapie und dem Coaching gebracht. Ein absolut interessantes Lach-Modell, die eine ganze andere Sichtweise, was lachen angeht, zeigt!

Hatha-Yoga-Ausbildung

2008 schloss ich eine Ausbildung und Zertifizierung zum "Integriertes (Hatha) Yoga Teacher" ab (INSPYA Yoga), die mein Wissen über Yoga erweitert hat. Insbesondere die Zusammenhänge Atmen-Gesundheit faszinieren mich immer wieder und zeigen das enorme Potential, das hinter dem steckt, was wir als „normale“ Atmung betrachten und die Heilkraft, die ein gesundes Atmen für die Psyche und den Körper hat.

NLP Master, Hypnotherapy und Matrix Energetics (Dr. Bartlett, USA)

Desweiteren bin ich Mitglied im Deutschen Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren e.V. (Master Zertifikat), daneben besitze ich Zertifikate in Hypnosetherapie sowohl aus Großbritannien als auch den USA und neuerdings MATRIX Energetics, diese Ausbildung war im Dezember 2010.

Auflistung einiger Firmen (Auszug), in denen ich Lachen und Lachyoga vorgetragen habe

Ich veranstalte regelmäßig Workshops unterschiedlicher Zeitdauer und habe zahlreiche Lachpräsentationen vor großen Firmen unter anderem

Tchibo (non Food),

Jafra Cosmetics ASC

Automotive Solution Center AG

SRQ Finanz Partner AG

Greenpeace e.V.

Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V 2009

Ich hielt Mini- bzw. Einführungs-Workshops in folgenden Firmen und Institutionen:

Für Hamburger Finanzämter 2009 und 2010

ifb-Institut zur Fortbildung in Hamm, Bayreuth und Henningsdorf (bei Berlin) 2010

Gruner und Jahr 2010

B/E Aerospace Consumables Management GmbH 2010

und einen Halb-Tags Workshop an die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein 2010.

Außerdem war sehr interessant für mich die Aufgeschlossenheit von der DMSG-Selbsthilfegruppe (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft), für die ich 2009 und 2010 Mini-Workshops hielt.

Ich bin auch als Sprachtrainer tätig und habe in vielen bekannten Hamburger Firmen Führungspersonal in Business Englisch und Kommunikationstraining unterrichtet.

Hilite-Licht & Wellness, Vertrieb von Lichttherapiegeräten und Lichtweckern

Zudem habe ich in 1996 die Firma Hilite-Licht & Wellness (www.hilite-licht.de) gegründet. Über den Online-Shop vertreibe ich Lumie Lichttherapie Produkte (Lichtwecker sowie Lichttherapiegeräte) für die ergänzende Behandlung von Menschen, die unter Winterdepressionen leiden.

Lachyoga und die Presse

Lachen und Lachyoga ist immer wieder interessant für die Presse, sie schreiben gern über Lachen – was sehr gut ist – doch scheinen Lach-Kurse oder Lach-Workshops immer noch ungewöhnliche Ereignisse in unserer Nordeuropäischen Gesellschaft zu sein. Berichte über die Workshops erschienen unter anderem im Hamburger Abendblatt, Stern, FAZ, Stern TV, NDR und weiteren TV- und Radiosendern, bei denen ich auch zahlreiche Interviews gegeben hatte.

Einige Fragen zum Lachen und Lachyoga

Wie bin ich zum Lachyoga gekommen?

Mein Interesse wurde geweckt, als ich einen Artikel über Mumbai gelesen hatte in einer englischen Ausgabe der Zeitschrift National Geographic. Darin war ein Foto von sieben lachenden Männer abgebildet, die sich köstlich amüsierten. In dem daneben stehenden Text las ich, dass die Männer zu Dr. Katarias Lachyogaschule gehören und sich jeden Morgen zum Lachen treffen. Ich dachte: genial! Ich kontaktierte wenig später Madan Kataria und habe ihn gebeten mich auszubilden. Mein Leben war zu diesem Zeitpunkt, als ich den Artikel las, in Ordnung, aber ich hatte aus einem Instinkt heraus den Gedanken, dass die Welt so etwas gebrauchen könnte!

Zu der Zeit faszinierten mich die Kinder einer sehr gute Freundin, mit denen ich viel gespielt habe (ca. 7 und 9 alt). Im Spiel mit ihnen gab es viel Gelächter sowie hin und wieder Weinen. Ich spielte gern mit diesen Kindern und merkte, dass ich meine anschließende Heiterkeit überwiegend während dieser spielerischen Begegnungen gewonnen hatte.

Aber es gibt noch ein Grund, warum ich Lachyoga für mich erlernen wollte: Ich leide hin und wieder unter milden bis mittel-schweren Formen von Depressionen. Und da ich nie Pharmazeutika gegen die Depressionen genommen habe noch möchte, suche ich (für mich) immer bessere Wege, um aus diesen „Schluchten“ heraus zu kommen. Und ich merke immer wieder, dass Lachyoga und Lachen eine wunderbare „Therapie“ ist - ergänzende Therapie wohlgemerkt - um Unterstützung bei der depressiven Stimmung zu finden. Hierzu ein wichtiger Hinweis: Sollte jemand den Verdacht haben, unter Depressionen zu leiden, sollte auf alle Fälle einen Arzt aufgesucht werden, denn Lachyoga ist keineswegs die Lösung alleine! Depressive Personen benötigen professionelle Beratung!

Welchen philosophischen Hintergrund schreibe ich dem Lachen/Lachyoga zu?

Meine Erfahrung zeigte mir, dass viele Menschen im Laufe der Zeit ihre Verbindung zum Lachen verloren haben. Sie verlieren diese aus den verschiedensten Gründen. Viele haben mir erzählt, dass sie früher sehr viel mehr gelacht haben als jetzt… Und sie wollen das Lachen schlicht und ergreifend wieder erlernen.

Und Lachen und Lachyoga ist erlernbar! Hinzu kommt, dass es mittlerweile viele Forschungsergebnisse über das Lachen gibt. Unter anderen sind positive Effekte des Lachens für den menschlichen Körper die wohltuenden Auswirkungen auf den Stoffwechsel und die Psyche. Genauso wie das Spielen ist auch das Lachen für uns wichtig. Beobachten Sie miteinander spielende Kinder (Konkurrenzspiele oder Computerspiele sind hier nicht gemeint): Das Lachen (und manchmal auch das Weinen) ist ein wesentlicher Bestandteil des Spielens. Lachen und Spielen gehören zusammen und sind natürliche menschliche Tätigkeiten.

Damit der moderne, zivilisationsgeplagte Mensch mehr für seine Gesundheit tut und Körper und Geist in gesunder Balance halten kann, sind Spielen und Lachen für ihn notwendig und ein Muss. Es gibt natürlich andere Tätigkeiten, die beim Menschen zur Gesunderhaltung beitragen, doch Spielen und Lachen fallen dem Menschen am leichtesten.

Was bedeutet Lachyoga für mich?

Freude an und mit anderen Menschen zu haben. Mit vielen anderen Menschen lachen – Lachen bedeutet für mich: Non-verbale Kommunikationen, eine der schönsten Art und Weise, mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren - egal ob Nachbarinnen, Arbeitskollegen, Bekannte, Freunde und Verwandte und auch Fremde. Unter Lachen verstehe ich immer herzliches Lachen (liebevolles/freudiges und gutes Lachen) welches immer das Beste von sich selbst und anderen hervorruft – ein wohlwollendes Lachen, das pure Freude erzeugt.

Mit wem lache ich am liebsten?

Mit meiner 85-jährigen Nachbarin und mit den Menschen, die zu meinem Lachclub und den Workshops kommen – ich lache gern mit allen, die die Aufgeschlossenheit besitzen, einfach, unbefangen und willkürlich mit oder ohne Grund zu lachen.

Wer lacht am besten? Männer oder Frauen?

Da ich das Glück habe, dass sich - neben den zahlreichen Frauen - auch sehr viele Männer “trauen“, an meinen Lachclubs teilzunehmen, kann ich bestätigen, dass Männer auch sehr gut lachen können. Vielleicht ist bei einigen Männern erst eine Überwindung erforderlich - die ist aber durchaus auch oft bei Frauen vorhanden.

Können die Deutschen so gut lachen wie Menschen aus anderen Ländern?

Eindeutig JA! Was mich sehr freut ist, dass in Deutschland, besonders in den Jahren 2009 und 2010, mehr und mehr Interesse gezeigt wird an Lachyoga. Nach anfänglicher teilweiser Ablehnung, aber seit die Finanzkrise und hervorragenden Artikeln unter anderem im Hamburger Abendblatt, gewinnt das öffentliche Lachen/Lachyoga eine immer größere Akzeptanz, vor allem als stressabbauende Übung.