Gesundheitlicher Nutzen des Lachtrainings der Lachtherapie
Stressbekämpfung:
Lachen ist wirtschaftlich, einfach und das womöglich beste Mittel gegen Stress. Lachen ist eines der besten Muskelrelaxanzien, erweitert die Blutgefäße und verteilt mehr Blut an die Extremitäten und andere über den gesamten Körper verstreute Muskeln. Außerdem reduziert es die Spiegel der Stresshormone Epineprin und Cortisol.
Stärkung des Immunsystems:
Laut Dr. Lee S. Berk von der Loma Linda University, Kalifornien, USA, erhöht Lachen die Anzahl der natürlichen Killerzellen (NK-Killer - eine Art weiße Zelle) und steigert die Antikörperspiegel. Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass es nach Lachtraining zu einer Zunahme von Antikörpern (Immunglobulin A) in der Nasenschleimhaut und der Schleimhaut der Atemwege kommt, was mit einem Schutz gegen einige Viren, Bakterien und weitere Mikroorganismen verbunden sein soll. Vielen unter Atemwegserkrankungen, AIDS oder Krebs leidenden Menschen konnte durch regelmäßiges Lachtraining sehr geholfen werden.
Beste Aerobic-Übung:
Laut Dr. William Fry von der Stanford University entspricht 1 Minute Lachen 10 Minuten Aktivität auf einer Rudermaschine.
Depressionen, Angst und psychosomatische Störungen:
Der Rückgang von seelisch bedingten Krankheiten wie Angst, Depression, Nervenzusammenbrüchen und Schlaflosigkeit sowie die mögliche Reduzierung des Einsatzes von Antidepressiva und Tranquilizern (Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie den Einsatz von Medikamenten reduzieren!)
Hohe Blutdruck und Herzerkrankungen:
Indem Lachen die Freisetzung von stressverwandten Hormonen reduziert und für Entspannung sorgt, erhöht es den Blutfluss und den Sauerstoffanteil, wodurch das Risiko einer Bildung von Blutgerinnseln gesenkt wird. Auch Menschen, die eine Bypass-Operation oder einen Herzinfarkt hinter sich haben, können an Lachsitzungen teilnehmen. (Sollten Sie unter hohem Blutdruck oder einer Herzkrankheit leiden, setzen Sie sich bitte vor der Teilnahme an einer Lachsitzung mit Ihrem Arzt in Verbindung.)
Natürliches Schmerzmittel:
Durch Lachen freigesetzte Endorphine können die Schmerzintensität bei Menschen senken helfen, die unter Arthritis, Spondylitis oder Muskelkrämpfen leiden. Viele Frauen haben von einer verminderten Häufigigkeit von Migräne- und Spannungskopfschmerzen berichtet (siehe Norman Cousins Buch "Anatomy of an Illness" in der Bücherliste).
Linderung von Bronchitis und Asthma:
Lachen verbessert die Lungenkapazität und den Sauerstoffspiegel im Blut. Ärzte empfehlen Brustphysiotherapie zur Befreiung der Atemwege von Schleim (Phlegma). Als häufige Übung müssen Asthmatiker kräftig in ein Instrument pusten oder Ballons aufblasen. Lachen führt zu dem gleichen Effekt, macht mehr Spaß und kommt ohne Gerät aus. Das Stressniveau sinkt und entsprechend kann auch die Häufigkeit von Asthmaattacken abnehmen.
Verbesserte Ausdauer bei Sportlern:
Durch die Steigerung von Lungenkapazität und Blutfluss, die durch Lachübungen vor einem Sportereignis erzeugt wird, kann sich der Sportler entspannter fühlen und beim Ereignis entsprechend mehr konzentrierte Energie freisetzen. Die Übungen massieren außerdem das untere Abdomen, so dass auch in diesem Bereich ein besserer Blutfluss erreicht wird.
Gut für Schauspieler und Sänger:
Durch eine erhöhte Lungenkapazität und ein Training der Zwerchfell- und Bauchmuskeln lässt sich die Sprechweise besser kontrollieren. Als weiterer Vorteil kann der entspanntere körperliche Zustand das Selbstbewusstsein verbessern und das Lampenfieber senken.
Sie sehen jünger aus:
Durch Training der vielen Gesichtsmuskeln kann der Alterungsprozess behindert und das Abschlaffen der Haut verringert werden. Die erhöhte Sauerstoffversorgung sorgt für eine gesunde Gesichtsröte, der Tränenfluss verschafft den Augen einen Glanz und ungewünschte mürrische Gesichtsausdrücke können sich bei regelmäßigen Lachübungen in freundlichere Gesichtsausdrücke verwandeln.
Zwischenmenschliche Beziehungen:
Die Verbindung mit anderen Menschen, mit denen gemeinsam man die gleichen Übungen macht, und die Wichtigkeit des Augenkontaktes während einer Lachsitzung sorgen beim Gespräch mit anderen Menschen für Spaß und Gelassenheit, worauf Lachteilnehmer immer wieder hingewiesen haben. Menschen aus allen sozialen Schichten kommen zusammen und lachen miteinander.
Selbstvertrauen durch Lachen:
Durch die in der Gruppe durchgeführten Aktivitäten und ausdrucksvollen Übungen bauen Menschen Hemmungen ab, werden geselliger, weniger reserviert und kommen mehr aus sich heraus.
Sozialer Nutzen des Lachens:
Soziale Isolierung und die sinkende Bedeutung der Familie führen häufig zu Depressionen. Lachgruppen können der Zunahme dieser modernen seelischen Krankheit entgegenwirken. Die Aktivitäten sind sehr sozial, und die Teilnehmer feiern durch ihre gemeinsamen Übungen die Freude am Leben. Depressionen beeinträchtigen das Immunsystem, während die wunderbar entnervenden Lachyogaübungen einmal mehr den körpereigenen Abwehrmechanismus stärken. Gemäß der Idee der "Lachfamilie" entwickelt sich zwischen den Teilnehmern nach besserem Kennenlernen eine "Lachfreundschaft". Die Teilnehmer berichten häufig, wie leicht sie nach einer Lachsitzung mit anderen in der Gruppe ins Gespräch kommen, obwohl sie einander nie vorher begegnet sind. Mit etwas Übung können sie besser aus sich heraus kommen und mit anderen Menschen in- und außerhalb der Lachgruppe leichter Kontakt aufnehmen. Der Augenkontakt, die vielen Partnerübungen und der gemeinsame Spaß führen dabei schnell zu einem spielerischen Zusammengehörigkeitsgefühl.